Notar

Dr. Lars Heinemann ist zum Notar in Kiel bestellt. Er übt dieses öffentliche Amt neben seinem Beruf als Rechtsanwalt aus. Das Gesetz knüpft an bedeutsame oder komplizierte Vorgänge häufig die Pflicht zur notariellen Beurkundung oder Beglaubigung, um Beweise zu schaffen, die handelnden Personen zu identifizieren oder Übervorteilung und Rechtsunklarheit zu ver­meiden. Oft bringt die notarielle Tätigkeit auch sonst Vorteile, etwa durch die Vermeidung von Streitigkeiten oder weil ein notarielles Testament die Kosten der Erteilung eines Erbscheins erspart, die bei einem handschriftlichen Testament erforderlich werden kann usw. Der Notar wird beispielsweise in folgenden Bereichen tätig, vorrangig durch Beratung, Beglaubigung, Beurkundung, den Entwurf von Urkunden und Verträgen oder Erklärungen:

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  • Grundstückskauf
  • Hauskauf
  • Kauf einer Eigentumswohnung
  • Bauträgerverträge
  • Wohnungseigentum
  • Teileigentum
  • Erbbaurecht
  • Wohnrecht
  • Grundschuld
  • Grundbuchauszug
  • Grundbuchberichtigung
  • Nießbrauch
  • Altenteil
  • Dienstbarkeit
  • Reallast
  • Schenkung
  • Verwahrung
  • Notaranderkonto
  • Unternehmensnachfolge
  • Ehevertrag
  • Adoption
  • Lebenspartnerschaft
  • Scheidungsfolgenvereinbarung
  • Vorweggenommene Erbfolge
  • Internationales Eherecht, Familienrecht, Erbrecht und Gesellschaftsrecht
  • Testament
  • Ehegattentestament
  • Berliner Testament
  • Pflichtteilsentziehung
  • Erbvertrag
  • Pflichtteilsverzicht
  • Erbverzicht
  • Teilungsvertrag
  • Erbvergleich
  • Erbauseinandersetzung
  • Patientenverfügung
  • Generalvollmacht
  • Vollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Betreuerüberwachung
  • Testamentsvollstreckung
  • Erbscheinsantrag
  • Zentrales Testamentsregister
  • Zentrales Vorsorgeregister
  • Stiftung
  • Nachlassverzeichnis
  • Gründung einer GmbH
  • Gründung einer uG(haftungsbeschränkt)
  • Gründung einer AG
  • Gründung vermögensverwaltender Gesellschaften
  • Protokollierung von Gesellschafter­beschlüssen oder Gesellschafter­versammlungen
  • Verkauf von GmbH-Anteilen
  • Verpfändung von Gesellschafts-Anteilen
  • Poolvereinbarung
  • Umwandlung
  • Verschmelzung
  • Aufspaltung
  • Liquidation
  • Bescheinigung über Vertretungsberechtigung
  • Bescheinigung über das Bestehen oder den Sitz einer juristischen Person oder Handels­gesellschaft, die Firmen­änderung oder Umwandlung
  • Anmeldung zum Handelsregister (Gesellschaftsgründung, Umfirmierung, Prokura, KG-Anteilserwerb, Geschäftsführerbestellung usw.)
  • Anmeldung zum Vereinsregister
  • Anmeldung zum Schiffsregister
  • Schuldanerkenntnis mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung
  • Urheberrechtliche Prioritätsverhandlung
  • Escrow-Agreement
  • Beglaubigte Kopien

Schleswig-Holstein und andere Bundesländer haben Anwaltsnotare, während es z.B. in Hamburg oder Bayern nur hauptberufliche Notare gibt. Jeder Anwaltsnotar muss seine beiden Berufe strikt trennen, denn während er als Anwalt einseitiger und zum Teil weisungs­gebundener Interessenvertreter ist, ist er als Notar der unabhängige und neutrale Berater aller Beteiligten.Der Notar hat die Pflicht, den Willen der Beteiligten zu erforschen, den Sachverhalt zu klären, sie über die rechtliche Tragweite des Geschäfts zu belehren und ihre Erklärungen klar und unzweideutig zu fassen. Dabei hat er darauf zu achten, dass Irrtümer und Zweifel vermieden sowie unerfahrene und ungewandte Beteiligte nicht benachteiligt werden. Bei einseitigen Geschäften, etwa der Errichtung von Testamenten, beschränken sich diese Pflichten natürlich auf die Erblasser selbst.

Der Notar erörtert dazu den Sachverhalt mit den Beteiligten und richtet auch das Beurkundungsverfahren darauf aus. Er sorgt also z.B. dafür, dass Urkundsentwürfe so zeitig vor dem Beurkundungstermin vorliegen, dass sich die Beteiligten über deren Inhalt in Ruhe Gedanken machen, den Rat von Anwälten, Steuerberatern, Sachverständigen usw. einholen sowie mit ihm selbst Rücksprache halten können. Das Gesetz knüpft an bedeutsame oder komplizierte Vorgänge häufig die Pflicht zur notariellen Beurkundung oder Beglaubigung, um Beweise zu schaffen, die handelnden Personen zu identifizieren oder Übervorteilung und Rechtsunklarheit zu vermeiden. Oft bringt die notarielle Tätigkeit auch sonst Vorteile, etwa durch die Vermeidung von Streitigkeiten oder weil ein notarielles Testament die Kosten der Erteilung eines Erbscheins erspart, die bei einem handschriftlichen Testament erforderlich werden kann usw. Die Notargebühren sind durch Gesetz einheitlich festgelegt und nicht verhandelbar. Ihre Höhe richtet sich nach dem Wert des Geschäftsgegenstandes und ist so angesetzt, dass der Zugang zur Dienstleistung des Notars allen Bürgern eröffnet ist. Bei seiner Tätigkeit hat der Notar auch das Interesse der Beteiligten an kostengünstiger Gestaltung zu berücksichtigen (neben anderen Faktoren wie Sicherheit, Klarheit, Schnelligkeit, Aufwand usw.). Aus Erfahrung und einem Servicegedanken heraus werden Notare angelegentlich ihrer Urkundstätigkeit oft Hinweise zur Optimierung von Grunderwerbsteuer, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer und Ertragsteuer geben, idealerweise in vertrauensvollem Zusammenwirken mit den Steuerberatern oder spezialisierten Rechtsanwälten der Beteiligten.